Urban Gardening als Fertigprodukt

Ich habe Urban Gardening irgendwie immer für mehr als nur Stadtbegrünung gehalten. Botanischer Widerstand gegen Stadteinerlei. Vielleicht ist es das ja auch und es nur die Saatgutfirmen, die da geschickt und geschäftstüchtig einsteigen. Jetzt habe ich City Seeds gefunden: Samentütchen oder sogar schon vorbereitete Tontöpfe.

  • „besonders geeignet für die Kultivierung auf engstem Raum“ 
  • „extra robuste & resistente Sorten“
  • „garantiert ertragreiche & üppige Ergebnisse“
  • „leichtes Handling über Saatband, Saatscheibe und -platte“

Ich finde, dass das lieblos industriell klingt. Und weiß doch, dass ich letztes Jahr auch so eine fertige Salatpalette gekauft habe. Die nicht wirklich funktionierte übrigens. Das war ein Schuss in den Ofen. Ich möchte mehr echt gärtnern. Mit samenfesten Sorten. Lieber weniger Vielfalt, dafür mehr Liebe.

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