Anden-Knoblauch und Zimmerknoblauch

Foto: Kurt Stüber

Foto: Kurt Stüber

Sind diese Blüten nicht hübsch? Ich habe sie in einem Gartenkatalog entdeckt und möchte sie unbedingt meinen essbaren Blüten hinzufügen. Die meisten essbaren Blüten schmecken ja nach gar nix, außer der Taglilie, die intensiv nach Blume schmeckt. Diese hier, Ipheion uniflorum (Anden-Knoblauch oder Sternblume oder Einblütiger Frühlingsstern) sollen nach Knofi schmecken. Das muss doch ausprobiert werden!

Eine Blüte soll etwa einer Knoblauchzehe entsprechen, auch die Blätter sind essbar und haben dieses Aroma. Netter Nebeneffekt: Wühlmäuse und Maulwürfe mögen das nicht riechen. Ob das wohl auch gegen Hofmäuse hilft?

Blütezeit (März) April-Mai. Pflanzen gibt es zum Beispiel bei Rühlemann’s.

Foto: Oyoyoy

Foto: Oyoyoy

Da habe ich dann auch Zimmerknoblauch entdeckt: Eine ebenfalls hübsche Pflanze, die das ganze Jahr über blühen kann und ebenfalls knofiähnlich schmecken soll. Ach, ich kriege gerade Hunger…

Wann ist das Dingens denn reif?

„Wenn du auf den richtigen Moment gewartet hast… Das war er!“
Cpt. Jack Sparrow in Fluch der Karibik

Meine Gemüsesamen kamen anscheinend aus Liliput. Ich hatte niedliche Patissons und hokkaido-ähnliche Kürbisse, die anscheinend sehr lecker waren. Blöde Mäuse. Je eines der Früchtchen habe ich dann vor den Nagern retten können. Aber sie wurden nicht groß. So ein Kürbis von Fingerlänge und ein Patisson mit dem Durchmesser meines Teebechers ist nicht das, was ich mir unter Mahlzeit vorstelle. Also ganz hofffnungsvoll jeden Tag den Früchtchen gut zugeredet – bis sie beide faul waren. Aber immer noch Miniaturmaße hatten. Was hab ich mich geärgert!

Und weil’s so schön war, habe ich das gleiche Spiel noch einmal mit einer wunderschönen Jalapeño gespielt: Sie war schön rot, aber noch nicht ganz. Am nächsten Tag fast und am übernächsten faul.

Der gute Vorsatz für das nächste Gartenjahr (außer dem, öfter zu schreiben): Am Timing arbeiten!