Salate bitteschön auch im Winter

So ab September kann man Wintersalat aussäen, entweder artenrein oder als Mischung:

  • Asiasalate
  • Rauke (Rucola)
  • Winterportulak
  • Feldsalat
  • Spinat
  • Mangold

Für eine Mischung einfach die Samen miteinander mischen und in einen Balkonkasten oder eine flache Kiste säen. Saatbänder sind theoretisch hilfreich, praktisch jedoch doof. Für Gartenanbau mag es gut sein, in Balkonkästen jedoch muss man ganz schön viele Saatbandfetzen bearbeiten und darf dann nicht vergessen, das Ende des Bands neu zu beschriften. Reißt man nämlich ein Stückchen ab, ist die Beschriftung futsch.

Den Salat immer schön regelmäßig bezuppeln, dann kommt er immer wieder. Im März schon kann man die nächste Runde Asiasalat versuchen. Nicht vergessen, auch bei kaltem Wetter schön zu gießen. Zwar ist der Stoffwechsel heruntergefahren, aber so ganz ohne geht e s nicht. Im Winter gibt es bei uns weniger Niederschläge als im Sommer. Wenn es denn aber richtig friert, ist nicht der richtige Zeitpunkt zum Gießen. Das Wasser würde ohnehin sofort frieren, falls es überhaupt zu den Wurzeln kommt. Vielleicht ist es eine gute Idee, die Salatkiste von unten und den Seiten zu isolieren?
Übrigens verdunstet Wasser auch im Winter. Also Winterpflanzen schön vor Sonne schützen. Was ziemlich blöd klingt, weil der Salat doch Licht haben soll. Also zwei gleiche Kisten ansetzen und eine in den Schatten, eine in die Sonne stellen. Einfach ausprobieren.

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Salat auf der Fensterbank

Letzten Winter hat es ja so gar nicht geklappt, Salat auf der Fensterbank zu ziehen. Hätte ich aber doch so gern. Also noch mal recherchiert: Geht nicht. Das liegt nicht an meinem grauen Daumen und auch nicht an der Salatsorte, sondern am Breitengrad. Es ist einfach zu duster bei uns. Ohne zusätzliche Beleuchtung wird das nichts. Und das einzige Fenster, in dem fröhlich eine Lampe baumelt, ist das mit dem Vogelkäfig. Nein, ich baue keinen Salat in Reichweite der Sittiche an!

Frühling?

Vielleicht ist das ja jetzt tatsächlich der Frühling. Schneeglöckchen treiben, die Sonne scheint, es ist abends ziemlich lange hell. Die Temperaturen sind noch nicht sehr freundlich, aber das Licht gibt doch Hoffnung.

Ich habe gerade den ersten Pflanzbehälter nach draußen gestellt. Da mein Salat auf der Fensterbank schon wieder eher kümmert als wächst, probiere ich es draußen mit Asia-Salat. Vielleicht habe ich da ja mehr Erfolg.
Ich habe mein Konzept des Pflanzgefäß‘ mit Wasserreservoir etwas abgewandelt. Eine Palette, mit der im Blumenmarkt einzelne Töpfe transportiert werden, fiel mir auf, da die Drainagelöcher nicht am Boden, sondern zwischen den Töpfen leicht erhöht war. Also unten mit Blähton angefüllt und dann Anzuchterde. In dem Gefäß habe ich ja sogar die Möglichkeit, die einzelnen Salatsorten auseinander zu halten.

Übrigens sind Saatbänder für Topfkultur nicht nur überflüssig, sondern doof: Wenn man nur ein Stückchen Saatband nimmt, ist die Beschriftung mit futsch. Also gleich neu beschriften, damit man beim nächsten Mal noch weiß, was es ist.

Der Salat kommt wieder

Ich habe gerade entdeckt, dass mein Salat keimt. Ich freu mich, dass nach der Pleite mit dem ersten Versuch jetzt wieder Hoffnung kommt. Allerdings verwirrt es mich, dass genau so ein Keimling auch auf der Seite des Zimmertreibhauses wächst, in die ich die Chilies gesät habe. Da wird mir wohl ein Salatkörnchen (Was sind die klein!!) ins falsche Fach gesprungen sein…

Salataufgabe und Neubeginn

salatkiste4Zum Gärtnern gehört das Scheitern wohl dazu. Mein Salat wächst nicht und Prinzip sieht er genauso aus wie vor Wochen schon. Seit dem 6. Januar hat sich, bis auf das Absterben der Hälfte der Keimlinge, nicht mehr viel getan. Eigentlich hatte ich gedacht, jetzt irgendwann an Ernte denken zu können. Statt dessen habe ich mir die paar Gartenkresse-großen Blättchen direkt in den Mund gesteckt. Das hat sich dann also nicht gelohnt.

salatkiste5 Ich habe das Zimmertreibhaus jetzt mit Chilies (Au, ja!) und Salat angesetzt und hoffe auf gutes Gedeihen.

Links die Jalapeños in dem Papptablett, das beim Zimmergewächshaus dabei war. Pro Fach ein Jalapeño und dann blieben doch glatt zwei Fächer übrig. Also habe ich in die jeweils mehrere alter Chilisamen getan. Sechs Jahre liegen die bestimmt schon in meinem Schrank – mal sehen, ob daraus noch etwas wird…
Rechts dann roten Pflücksalat flächig eingestreut.

Dieses Mal habe ich natürlich den Deckel drauf gemacht und die Luken für’s erste brav geschlossen.

Wintersalat

Um auch im Winter frisches Grün aus dem eigenen Hinterhof essen zu können, werde ich dieses Jahr dann vorbauen und einen Salatkasten vorbereiten.

Im September einen großen Balkonkasten mit Erde füllen und darin Asia-Salat und/oder Winterportulak aussäen, dünn mit Erde bedecken. Ansonsten so wie Pflücksalat generell: Knapp über der Erde abpflücken/-schneiden, damit es neu austreiben kann. Bis in den Frühling sollte ich dann gut daran haben.

Asiasalate sind Mischungen aus verschiedenen Kreuzblütlern. Sollten sie zu scharf sein, ein Sahne- oder Jogurtdressing dazu machen – das nimmt die Schärfe.

 

Oje, mein Pflücksalat

Also, diese Holzkiste sieht natürlich irgendwie nostalgisch-anheimelnd aus, wie sie da mit Erde gefüllt auf meiner Fensterbank steht. So klappt das aber nicht – das ist eine Fehlkonstruktion, auf die wahrscheinlich nur so ahnungslose Neogärtnerinnen wie ich hereinfallen können:

Der Salat sprießt, fein. Immerhin schon seit 12 Tagen. Die einzelnen Pflänzchen recken sich spiddeldünn dem Licht entgegen. Wie daraus mal Salat werden soll, ist mir noch ein Rätsel. Jedenfalls recken sie sich so fleißig, dass sie die Folie berührten und gebremst wurden. Außerdem bildet sich so schnell Schimmel. Also habe ich die Folie entfernt. Ohne Folie sind die Pflänzchen jedoch ganz schrecklich empfindlich gegen Wassermangel. Etwa die Hälfte meines Salats liegt unwiderruflich welk darnieder.

Also werde ich am Wochenende mal im Keller graben gehen. Da war doch noch ein Zimmertreibhaus mit schön hohem Deckel. In hässlich-praktisch Plastik. Das Ding will ich jetzt haben!

Garten in der Kiste

Ich war heute in einem Gartencenter, um mich über Pflanzgefäße und Erden zu informieren. Das war eingeschränkt erfolgreich. In Sachen Gefäßen mit Bewässerungssystem kann mir erst ab Ende Februar geholfen werden, weil dann erst die Produktpalette für 2013 fest steht. Und bei den Erden steige ich so gar nicht durch – da fehlt noch einiges an Recherche.

Aber ich habe es natürlich trotz guten Vorsatzes nicht geschafft, ohne Einkauf wieder herauszukommen. Anzuchterde und eine Zimmergießkanne kann ich vor meinem Gewissen einwandfrei vertreten, weil ich diese für die Chilisamen ohnehin bald gebraucht hätte (Anfang Februar). Aber die Salatkiste ist ein Lifestyle-Artikel, der mir einfach in die Quere gekommen ist. Da hilft keine Ausrede – aber es bringt doch Spaß! 😀

salatkiste1

 

Das ist also eine Fertigsalatkiste. Ein Komplettpaket mit allem Drum und Dran für die Fensterbank.

Und so sieht es aus, wenn sie in Gänge gesetzt wurde: salatkiste2

Ich habe den Beutel abgeschnitten, vier Rillen gezogen und bin daran gescheitert, in jede Rille gleichmäßig verteilt genau 10 Salatsamen zu legen. Herrje, sind Salatsamen klein! Also: In jeder Rille liegen jetzt mehr oder weniger genau 10 Samen und wer will das schon gleichmäßig verteilt haben? Schließlich muss ich doch auch Pikieren üben. (Das riecht schon nach fauler Ausrede…)
Dann habe ich die Rillen wieder verdeckt, indem ich die Erde über die Samen leicht verteilt habe. Anschließend mit meiner neuen, ungemein tollen Gießkanne mit Tülle begossen und den abgeschnittenen Rest des Beutels locker über das Kistchen drapiert. Übrig geblieben ist der Beutel mit den Samen für den roten Salat. Die ±40 Samen, die jetzt im Kistchen sind, stammen alle vom grünen Salat. Auch gut.

Angeblich kann ich in 6-8 Wochen mit der Ernte beginnen und hätte in dieser Zeit viel Spaß und Freude. So steht es auf der Packung.